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Ausstellung: Kissing My Kumpels* Goodnight

26.03.2025

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Queere Schichten zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien

Seminar stellt aus in den Schaufenstern des atelier automatique (22.01. - 06.02.2025)

Die Ausstellung „Kissing My Kumpels* Goodnight. Queere Schichten zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien“ entstand im Rahmen des Seminars «Kuratieren Queerulieren. Ausstellen als queer/feministische Medien/Praxis» im Wintersemester 2024/25 am Institut für Medienwissenschaft (IfM) an der Ruhr-Universität Bochum, unter der Leitung von Magdalena Götz und Julia Nitschke. Sowohl zur Eröffnung am 22.01.2025, als auch zur Finissage am 06.02.2025, waren zahlreiche Besucher*innen vor Ort, um sich die verschiedenen Exponate anzuschauen und Teil einer humoristischen performativen Ausstellungsführung zu werden.

Leitfrage des Seminars war, welche queeren und migrantischen Ge*Schichten sich zwischen Ruhrgebiet und der Grenzregion Oberschlesien, dem «polnischen Ruhrgebiet», finden lassen. Die Ausstellung in den Schaufenstern des atelier automatique setzte sich 14 Tage lang kritisch mit postindustriellen Relationen, Familien- und Migrationsgeschichten und queer/feministischen Perspektiven auseinander. Sie fokussierte persönliche ebenso wie kollektive (Gegen-)Ge*Schichten. Mit Film, Schrift, Fotografie, Collage, Hörstücken, Karten, Objekten, Installationen und Performances erkundete die Ausstellung Medien als Mittel des ästhetischen Forschens und Kuratieren als queer/feministische Medien/Praxis.

Die Arbeiten reflektierten dabei (ober-)schlesische Migration, asiatische sowie deutsch-kurdische queere Biografien und plurale Identitäten, und spekulierten über das Verhältnis von Homoerotik und Arbeit über und unter Tage sowie über stillgelegte Schächte. Sie experimentieren mit Tauben-Techno, fabulieren über Sprache und Sprachlosigkeit migrantischer Erfahrungen, und entwarfen eine «Glück auf»-Bergbau-Pride-Flag, eine queer/feministische postindustrielle Karte, Counter-Collagen zu Narrativen des Bergbaus und eine Anleitung zum Trauern um Menschen, Landschaften und Natur.
er Ausstellungstitel «Kissing My Kumpels* Goodnight» ist eine Anspielung auf das Meme «Kiss Your Homies Goodnight» und soll humorvoll dazu auffordern, hegemoniale Normen von Gender und Sexualität zu hinterfragen – auch unter Tage.
Mit Arbeiten von Mailin Alders, Tobias Becker, Greta Berg, Malişa Ergin, Sude Erkan, Lili Fox, Julia Franziska Gehlen, Cosmo Glanc, Natalie Habedank, Sophia Koch, Laura Kucklinski, Flynn Ohland, Amina Schmitt, Leonie Schröter, Kevin Sikeew, Luca Watermann und Fei Zheng.
Das Projekt wurde gefördert durch das Universitätsprogramm «Challenge-Based Learning» der RUB sowie durch das IfM.  Die Fakultät für Philologie gratuliert zu einem gelungenen Seminar und einer fulminanten Abschlussveranstaltung!

Mehr Informationen zum Veranstaltungsort der Ausstellung:

atelier automatique, Rottstr. 14, 44793 Bochum, https://atelierautomatique.de/termine/350-22-01-06-02-2025-kissing-my-kumpels-goodnight-ausstellung

 

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Queere Schichten zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien

Seminar stellt aus in den Schaufenstern des atelier automatique (22.01. - 06.02.2025)

Die Ausstellung „Kissing My Kumpels* Goodnight. Queere Schichten zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien“ entstand im Rahmen des Seminars «Kuratieren Queerulieren. Ausstellen als queer/feministische Medien/Praxis» im Wintersemester 2024/25 am Institut für Medienwissenschaft (IfM) an der Ruhr-Universität Bochum, unter der Leitung von Magdalena Götz und Julia Nitschke. Sowohl zur Eröffnung am 22.01.2025, als auch zur Finissage am 06.02.2025, waren zahlreiche Besucher*innen vor Ort, um sich die verschiedenen Exponate anzuschauen und Teil einer humoristischen performativen Ausstellungsführung zu werden.

Leitfrage des Seminars war, welche queeren und migrantischen Ge*Schichten sich zwischen Ruhrgebiet und der Grenzregion Oberschlesien, dem «polnischen Ruhrgebiet», finden lassen. Die Ausstellung in den Schaufenstern des atelier automatique setzte sich 14 Tage lang kritisch mit postindustriellen Relationen, Familien- und Migrationsgeschichten und queer/feministischen Perspektiven auseinander. Sie fokussierte persönliche ebenso wie kollektive (Gegen-)Ge*Schichten. Mit Film, Schrift, Fotografie, Collage, Hörstücken, Karten, Objekten, Installationen und Performances erkundete die Ausstellung Medien als Mittel des ästhetischen Forschens und Kuratieren als queer/feministische Medien/Praxis.

Die Arbeiten reflektierten dabei (ober-)schlesische Migration, asiatische sowie deutsch-kurdische queere Biografien und plurale Identitäten, und spekulierten über das Verhältnis von Homoerotik und Arbeit über und unter Tage sowie über stillgelegte Schächte. Sie experimentieren mit Tauben-Techno, fabulieren über Sprache und Sprachlosigkeit migrantischer Erfahrungen, und entwarfen eine «Glück auf»-Bergbau-Pride-Flag, eine queer/feministische postindustrielle Karte, Counter-Collagen zu Narrativen des Bergbaus und eine Anleitung zum Trauern um Menschen, Landschaften und Natur.
er Ausstellungstitel «Kissing My Kumpels* Goodnight» ist eine Anspielung auf das Meme «Kiss Your Homies Goodnight» und soll humorvoll dazu auffordern, hegemoniale Normen von Gender und Sexualität zu hinterfragen – auch unter Tage.
Mit Arbeiten von Mailin Alders, Tobias Becker, Greta Berg, Malişa Ergin, Sude Erkan, Lili Fox, Julia Franziska Gehlen, Cosmo Glanc, Natalie Habedank, Sophia Koch, Laura Kucklinski, Flynn Ohland, Amina Schmitt, Leonie Schröter, Kevin Sikeew, Luca Watermann und Fei Zheng.
Das Projekt wurde gefördert durch das Universitätsprogramm «Challenge-Based Learning» der RUB sowie durch das IfM.  Die Fakultät für Philologie gratuliert zu einem gelungenen Seminar und einer fulminanten Abschlussveranstaltung!

Mehr Informationen zum Veranstaltungsort der Ausstellung:

atelier automatique, Rottstr. 14, 44793 Bochum, https://atelierautomatique.de/termine/350-22-01-06-02-2025-kissing-my-kumpels-goodnight-ausstellung